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Schulverband Mittelangeln

Frau Herold

Bahnhofstr. 1
24986 Mittelangeln

Telefon (04633) 9444-11

Telefax (04633) 9444-27

E-Mail E-Mail:

www.schulverband-mittelangeln.de

Der Schulverband wurde am 01.08.2008 aus den Mitgliedsgemeinden Ämter Mittelangeln und Hürup gegründet.

 

In den sieben Schulen werden zurzeit mehr als 2.500 Schüler betreut. Neben vier Grundschulen ist der Schulverband auch Träger einer Gemeinschaftsschule, eines Gymnasiums und des Förderzentrums Angeln in Sörup mit der Außenstelle in der Stadt Kappeln.

Die Grundschulen bieten eine Nachmittagsbetreuung an. An den weiterführenden Schulen und der Regenbogenschule Satrup können die Schüler an Kursen der Offenen Ganztagsschule teilnehmen. Dem Inklusionsgedanken folgend, betreibt der St. Nicolaiheim Sundsacker e.V. die Mensa im Schulzentrum und bietet in Mittelangeln damit zurzeit fünf Betreuten die Möglichkeit auf Teilhabe am Arbeitsleben. Dadurch kann auch an allen weiteren Schulen des Schulverbandes eine Mittagsverpflegung angeboten werden, die im Schulzentrum Satrup frisch zubereitet und ausgeliefert wird. Viele Schulen sind aufgrund ihrer gesundheitlichen und innovativen Ausrichtung mehrfach prämiert.

 

Auf www.schulverband-mittelangeln.de erfahren Sie mehr über den Schulverband und die dazugehörigen Schulen.

 

 

 

 

 

 

 

 


Fotoalben



Aktuelle Meldungen

tussenkunstenquarantaineopstruenseeschool

(18. 06. 2020)

Ist der Texter auf der Tastatur eingeschlafen? Nein, keine Angst, es handelt sich nur um unser Hashtag. Was ein Hashtag ist, können sie bei Google nachlesen. Und eigentlich haben wir auch kein eigenes Hashtag, aber wenn wir eines hätten, dann wäre es obiges.

Das originale Hashtag lautet „tussenkunstenquarantaine“. Das ist niederländisch und heißt auf Deutsch „zwischen Kunst und Quarantäne“. Diesem Aufruf einer niederländischen Künstlerin folgen auf Instagram bereits hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt. Es geht darum, ein berühmtes Gemälde zuhause nachzustellen und zu fotografieren. Diese witzige Idee haben unsere Kunstlehrerinnen Janne Oltmanns und Neele Jäger an unsere Schüler weitergereicht. In der Zeit des Fernunterrichts konnten unsere Schüler sich zuhause kreativ austoben. Einige Ergebnisse sind bereits auf unserer Homepage zu bewundern. Weitere sind noch im Entstehungsprozess und werden an dieser Stelle in der nächsten Ausgabe veröffentlicht. Freuen sie sich darauf!

Foto zur Meldung: tussenkunstenquarantaineopstruenseeschool
Foto: tussenkunstenquarantaineopstruenseeschool

Turbo-Digitalisierung an der Struensee Gemeinschaftsschule

(18. 06. 2020)

Am Freitag, den 13. März entschied das Bildungsministerium im Einklang mit anderen Bundesländern, den Schulbetrieb aufgrund der fortschreitenden Covid-19-Pandemie bis auf weiteres einzustellen.

Was tut eine Schule, wenn alle Kinder zu Hause bleiben? In welcher Form kann Unterricht fortgeführt werden? Wie kann das Lernen unter diesen Umständen gelingen? Wie schaffen wir es, alle Schüler mit Lerninhalten zu versorgen? Welche Lerninhalte sind zumutbar? Wir hatten wenig Zeit uns auf diese Fragen einzustellen. Technische Voraussetzungen für einen Fernunterricht fehlten. Das einzige uns zur Verfügung stehende Medium war unsere Homepage. Mit einigem Aufwand erstellten wir eine Klassenübersicht, in die wir Aufgaben eintragen konnten. Es war klar, dass dies keine dauerhafte Lösung sein konnte, war sie doch zu unflexibel, umständlich und undifferenziert. Auch aus pädagogischer Sicht konnten wir uns damit nicht zufriedengeben, fehlte doch der persönliche Bezug zu den Schülern.

Unsere zweite Lösung war eine Art digitale Pinnwand namens Padlet. Damit konnten wir Fach- und Klassenlehrer eine persönlichere Lern- und Aufgabenübersicht für unsere Schüler erstellen. Nachdem wir uns mit dem Funktionsumfang vertraut gemacht hatten, kam dieses System ab der zweiten Woche zum Einsatz.

Kurz vor den Osterferien konnte noch niemand absehen, wie lange die Schulen gesperrt sein werden. Wir stellten uns insgeheim auf eine längere Schließung ein. Deshalb erprobten wir erste Videokonferenzen mit Schülern. Durch die Videochats erhofften wir uns, bei längerer Schließung einen regelmäßigen Kontakt mit unseren Schülern haben zu können und ihnen Hilfe und Struktur zu bieten.

Die sogenannten „Ferien“ gaben uns zwei Wochen Zeit, technische und pädagogische Lösungen zu finden, mit denen wir notfalls bis zu den Sommerferien überbrücken könnten. Seit langem arbeitete das Land Schleswig-Holstein an einer landesweiten Bildungscloud für Schulen. Die Struenseeschule hatte sich in der Vergangenheit darauf verlassen, dass die Versprechungen seitens des Bildungsministeriums eingehalten werden. Selbstverständliche, zeitgemäße Strukturen wie z. B. Dienstmail-Adressen oder datenschutzkonforme digitale Kommunikationsmöglichkeiten mit den Schülern blieben uns bisher verwehrt. Uns war klar, dass angesichts dieser Ausnahmesituation ein weiteres Warten nicht in Frage kommen konnte. Schnell musste also ein zeitgemäßes digitales Lernmanagementsystem gefunden werden.

In der Covid-19-Krise bot die Firma IServ deutschlandweit die kostenlose Nutzung ihres Systems an. IServ war für uns ohnehin die Option zur Landeslösung gewesen und somit war der Zeitpunkt für diesen Schritt gekommen. In den Ferien pflegten wir alle Schüler und Lehrer in das System ein und machten uns in internen Schulungen bzw. per Videokonferenzen mit der umfangreichen Bedienung vertraut und entwarfen ein Konzept, wie mit IServ Fernunterricht stattfinden kann.

In der Woche nach den Ferien starteten wir das System IServ mit unseren Schülern. Auf einen Schlag konnten sich 600 Kinder auf den Server einloggen – oder eben auch nicht. Verzweifelte Eltern und Schüler mussten telefonisch angeleitet und beraten werden. Doch bald hatten es (fast) alle geschafft und Schüler und Lehrer können seitdem schnell, unkompliziert und datenschutzkonform miteinander chatten, sich per Mail schreiben, Dateien tauschen und noch vieles mehr. Nach kleinen Startschwierigkeiten sind wir mittlerweile von IServ überzeugt und sehen darin eine zukunftsfähige Lösung, die wir weiterhin nutzen wollen. Alle sind sich einig, dass der Schule damit ein großer Schritt in Richtung zeitgemäßer Infrastruktur gelungen ist.

Zu dieser Zeit erreichte uns die Anfrage der Firma Aye Marketing Media Group, die unseren Schülern freundlicherweise kostenlos ausgemusterte PCs schenken wollte. Dankbar übernahmen wir 32 Geräte, die wir an Schüler weiterreichten, die zuhause keine technische Ausstattung hatten.

Während wir mit der Einführung von IServ beschäftigt waren, kamen tageweise die Schüler der Abschlussklassen in die Schule zurück, um sich unter strengen Hygienevorschriften auf ihre ESA- und MSA-Prüfungen vorzubereiten. Kollegen, die zur Risikogruppe gehören, erprobten den Fernunterricht aus dem Homeoffice mit Videoschaltung ins Klassenzimmer. Inzwischen sind die Prüfungen gelaufen und wir können unseren Schülern zu ihren Abschlüssen gratulieren!

Die Covid-19-Krise verdeutlichte deutschlandweit die Notwendigkeit der Digitalisierung des Schul- und Unterrichtbetriebes. Der Digitalpakt der Bundesregierung bringt den Prozess ein gutes Stücke nach vorn, aber dieser Prozess hätte bereits vor mindestens zehn Jahren eingeleitet werden müssen.

Das Medienkonzept unserer Schule sieht mittelfristig die technische Ausstattung aller Schüler vor. Bereits im nächsten Schuljahr wird die technische Ausstattung aller Klassenräume kostengünstig und nachhaltig modernisiert. Nur so ist nach unserer Meinung die von der KMK geforderte Medienkompetenz zu erreichen. Wir wollen unsere Schüler auf den digitalen Wandel vorbereiten.

Foto zur Meldung: Turbo-Digitalisierung an der Struensee Gemeinschaftsschule
Foto: Turbo-Digitalisierung an der Struensee Gemeinschaftsschule

Faschingsdisco im Schulzentrum Satrup

(23. 03. 2020)

Am 26.02. feierten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-7 der Struensee-Gemeinschaftsschule und des Bernstorff-Gymnasiums ausgelassen und fröhlich ihre Faschings-Disco!  Vom DJ gab es tolle Musik zum Tanzen, für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und einige witzige Spiele der SV rundeten den Abend ab. Natürlich wurden auch die besten Kostüme prämiert. 

Die gelungene Feier hatten die Schülervertretungen beider Schulen gemeinsam mit fleißigen Helfern organisiert. 

Foto zur Meldung: Faschingsdisco im Schulzentrum Satrup
Foto: Faschingsdisco im Schulzentrum Satrup

Jung und Alt gemeinsam aktiv - ein intergeneratives Projekt des VBB 9

(17. 02. 2020)

Nicht jedes Kind hat Großeltern oder sieht die eigenen oft genug. Dabei ist die Begegnung zwischen den Generationen nicht nur für alte Menschen, sondern auch für Kinder und Jugendliche sehr wichtig.

So entstanden der Gedanke und die Idee unsere VBB-Stunden einmal im Monat zu öffnen, um mit älteren Menschen gemeinsam zu kochen.

Im Unterricht planten wir gemeinsam Abläufe, suchten Rezepte heraus, besprachen Personenzahl und Häufigkeit des Angebots. Die Schülerinnen und Schüler nahmen zum DRK-Pflegezentrum in Satrup Kontakt auf, erklärten unser Vorhaben und erhielten eine Zusage. Wir haben uns alle sehr darüber gefreut. Vielen Dank!

So wurde bereits zum 2. Mal unser VBB-Unterricht durch drei Seniorinnen bereichert. Gemeinsam wurden Plätzchen gebacken und Marmelade eingekocht. Dabei wurde viel erzählt und gelacht.

Es ist ganz wunderbar mit anzusehen, wie rücksichtsvoll unsere Schülerinnen und Schüler sich um unsere Gäste kümmern und wie offen und dankbar die Senioren der jungen Generation zur Seite stehen.

Insgesamt lernen die Jugendlichen hier auf die Bedürfnisse von alten Menschen einzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Die Heimbewohner genießen den auf diese Weise abwechslungsreicher gestalteten Alltag.

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Foto: Struensee Gemeinschaftsschule

WPU-Skifahrt des 10. Jahrgangs

(17. 02. 2020)

Am 06.01.2020 fuhren wir um 18 Uhr voller Vorfreude in Satrup los. Nach einer langen Busfahrt, die wir mit Filmen, Spielen, Lesen und netten Gesprächen verbrachten, kamen wir gegen 8 Uhr morgens in Neukirchen am Großvenediger an.

Als wir unsere Unterkunft, den Neuhaushof, erreichten hatten, frühstückten wir ausgiebig. Danach zogen wir unsere Skiklamotten an und gondelten direkt auf den Berg. Auf dem 2100 Meter hohen Berg machten wir unsere ersten Versuche auf Skiern und Snowboards und konnten gleich erste Erfolge verzeichnen, auch wenn wir zunächst nur auf dem „Babyhügel“ fuhren.

Ab dem zweiten Tag waren wir täglich bei strahlendem Sonnenschein die Ersten auf den Pisten. Meist nahmen wir gegen 12 Uhr ein exzellentes Mittagessen im Bergrestaurant ein und gönnten uns danach eine kleine Pause. An den folgenden Tagen gondelten wir täglich gegen 15 Uhr ab und fieberten dem Abendessen um 18 Uhr entgegen. Das hausgemachte Essen wurde uns von einem sympathischen Küchenteam unter der Leitung von „Broncho“ zubereitet. Skifahren macht hungrig!

Und unsere Skikünste? Ende des dritten Skitages konnten alle sicher sämtliche Pisten bewältigen. Am vierten Tag waren alle bereits soweit, die Talabfahrt zu fahren, was größtenteils auch ohne Komplikationen verlief.

Auch die restlichen Tage hatten wir viel Spaß im Skigebiet und haben viel gelernt. Wir sagen euch: ,,Der Berg ruft‘‘.

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Foto: Struensee Gemeinschaftsschule

Schule in Bewegung

(17. 02. 2020)

„Cool, jetzt sehen wir aus wie richtige Wissenschaftler“, sagt Alisha, als sie sich den weißen Kittel anzieht. Alisha und fünf andere Schüler und Schülerinnen bereiten sich darauf vor, am Informationsnachmittag den neuen Fünftklässlern unsere Schule zu zeigen. Sie räumen einen Klassenraum um, stellen Exponate aus und bauen Versuchsanordnungen auf. An der Tafel steht: „Nawi – bestes Fach“. Als alles fertig ist, schreibt Mia noch schnell ein paar typische Nawi-Themen an die Tafel, auch Sexualkunde: „Die Grundschüler müssen ja sofort sehen, was sie hier erwartet“. Alle lachen. Mia und ihre Mitschüler zeigen an diesem Tag interessierten Viertklässlern und deren Eltern, was man im Fach Naturwissenschaften macht.

Auch in den anderen Klassenräumen wird an diesem Nachmittag fleißig hin- und hergeräumt, aufgebaut und dekoriert. Lehrkräfte und Schüler wollen die Vorzüge unserer Schule und unsere tägliche Arbeit präsentieren. Alle sind mit großem Engagement dabei.

Außerdem haben Alisha, Mia und ihre Mitschüler am Abend noch etwas anderes vor: Als Sechstklässler müssen sie im zweiten Halbjahr einen WPU (Wahlpflichtunterricht) und einen PK (Profilkurs) für die nächste Klassenstufe wählen. Die vielfältigen Angebote werden an diesem Abend vorgestellt. Sie können Französisch, Dänisch, Sport/Gesundheit, Musik, Informatik oder Verbraucherbildung als vierstündigen WPU für vier Jahre wählen. Für den zweistündigen, zweijährigen PK stehen Darstellendes Spiel, Textillehre, Technik, Roberta und Kunst zur Auswahl. (In dem Fach Roberta programmiert man übrigens LEGO-Roboter.) Wofür Alisha, Mia und Co. sich letztlich entscheiden, hängt von ihren persönlichen Vorlieben ab. Einige mögen Sport, andere möchten lieber ihre kreativen Fähigkeiten herausfordern oder eine dritte Fremdsprache lernen.

Um 20 Uhr ist Feierabend. Als die Schüler längst auf dem Heimweg sind, treffen sich die Lehrkräfte im Lehrerzimmer und blicken gemeinsam auf den Tag zurück. Was hat gut funktioniert? Was kann man nächstes Jahr besser machen? Schon werden neue Ideen besprochen und Pläne geschmiedet. Unsere Schule bleibt nicht stehen – unsere Schule ist in Bewegung.

 

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Foto: Struensee Gemeinschaftsschule