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Amt Mittelangeln

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Das Amt Mittelangeln stellt sich vor                             

 

Das Amt Mittelangeln wurde am 1.1.2008 aus dem bisherigen Amt Satrup und der amtsfreien Gemeinde Sörup gebildet. Hierbei handelte es sich nicht um die Neubildung eines Amtes durch Fusion zweier Ämter, sondern um den Beitritt der bisher amtsfreien Gemeinde Sörup zum bestehenden Amt Satrup mit gleichzeitiger Umbenennung des Amtes in „Amt Mittelangeln". Sitz der Amtsverwaltung ist die Gemeinde Mittelangeln. Daneben besteht als Außenstelle des Amtes ein Bürgerbüro in der Gemeinde Sörup. Das Amt bestand bis zum 28.02.2013 aus den Gemeinden Havetoftloit, Rüde, Satrup, Schnarup-Thumby und Sörup. Zum 01.03.2013 ist aus den Gemeinden Havetoftloit, Rüde und Satrup die Gemeinde Mittelangeln entstanden. Es umfasst eine Fläche von rd. 10.000 ha und hat heute ca. 9.800 Einwohner. Das Amt liegt -wie der Name bereits andeutet- im Herzen der Landschaft Angeln im Kreis Schleswig-Flensburg. Das Landschaftsbild ist eiszeitlich geprägt, abwechslungsreich, leicht hügelig, mit Seen, Moorflächen und den typischen Angeliter Knicks. Es hat einen hohen Freizeitwert und ist verkehrsgünstig über die A 7 (Abfahrt Tarp/Sörup) zu erreichen.

 

 

 

Wappen Mittelangeln

 

 

 

Das Wappen des Amtes Mittelangeln stellt eine gelungene Symbiose der bisherigen Wappen des Amtes Satrup und der Gemeinde Sörup dar. Für das Amt Satrup steht die Sense mit dem blauen Blatt auf gelbem Feld als Symbol der ehemaligen Satrupharde. Die heutige Gemeinde Sörup wurde im Jahre 1970 durch Zusammenlegung der Gemeinden des ehemaligen Amtes Sörup gebildet. Demensprechend symbolisiert das goldene Rad mit elf Speichen die Zusammenlegung der ehemals elf selbständigen Gemeinden des Amtes Sörup. Die blauen Wellenfäden weisen auf den Südensee hin.

 

Die beiden größten Gemeinden des Amtes, Mittelangeln mit rd. 5.000 Einwohnern und Sörup mit rd. 4.200 Einwohnern haben den Status eines ländlichen Zentralortes und verfügen über eine entsprechend gut entwickelte Infrastruktur. Neben allen Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfes bilden die gewerbliche Entwicklung (Sörup) sowie der Dienstleistungsbereich mit Schulen und medizinischer Versorgung (Mittelangeln) die Schwerpunkte dieser Gemeinden. Freibäder, Sportanlagen und Naherholungsbereiche ergänzen diesen Bereich. Daneben sorgen eine Vielzahl kultureller Einrichtungen (Museum, Kleinkunstbühne, Volkshochschulen, Büchereien) und ein reges Vereinsleben für ein attraktives Wohnumfeld. Ein ausgeprägtes Kulturleben mit viel Sinn für Gemeinschaft kennzeichnet auch die verbleibende kleinere Gemeinden Schnarup-Thumby.

 

Die Gemeinde Mittelangeln ist Standort des Bernstorff-Gymnasiums, der Struensee-Gemeinschaftsschule und der Regenbogen Grundschule. Sie bildet damit den Schwerpunkt der Schulversorgung im Amt Mittelangeln. Die Gemeinden des Amtes Mittelangeln haben zum 01.08.2008 mit den Gemeinden des Amtes Hürup den Schulverband Mittelangeln gegründet. Der Schulverband ist heute Träger des Gymnasiums, der Gemeinschaftsschule, der Grundschulen im Verbandsbereich sowie des Förderzentrums für Lernbehinderte in der Gemeinde Sörup. Derzeit werden in den Schulen des Verbandes rd. 2.800 Schülerinnen und Schüler betreut. Die Verwaltung des Schulverbandes liegt beim Amt Mittelangeln. Neue Schulformen und veränderte pädagogische Konzepte (jahrgangsübergreifender Unterricht an den Grundschulen, Gemeinschaftsschule, offene Ganztagsschule, Profiloberstufe und G8/G9-Gymnasium) stellen eine ständige Herausforderung zur Erhaltung einer sachgerechten Unterrichtversorgung dar. Zuletzt konnte der Bau einer Mensa sowie von Gruppen- und Klassenräumen am Schulzentrum in Satrup fertiggestellt werden. Zurzeit befindet sich die barrierefreie Erschließung der Altgebäude im Schulzentrum in der Umsetzung. Zusätzlich wird in dem neuen Haupteingangsbereich eine Schulküche entstehen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2017 vorgesehen. Der Schulverband investiert hier 1,8 Mio. EUR, wobei 750.000 EUR aus Mitteln des Bundes (GAK) bereitgestellt werden.

 

Aufgrund sich verändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen erfordert jedoch nicht nur der schulische sondern auch der vorschulische Bereich besonderer Investitionen. Sowohl in Mittelangeln als auch in Sörup ist der Bau von Räumlichkeiten für Krippengruppen als Erweiterung bestehender Kindertageseinrichtungen fertiggestellt worden. Damit ist auch für die Gruppe der unter 3-jährigen Kinder ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot sichergestellt.

 

Das Amt Mittelangeln ist gemeinsam mit benachbarten Ämtern im Norden des Kreises Schleswig-Flensburg Teil der Aktivregion „Mitte des Nordens", die als Basis zur Förderung und Realisierung regionaler Projekte unter Beteiligung von sozioökonomischen Partnern dient.

 

 Karte des Amtes:

 

1=Sörup 2=Satrup 3=Rüde 4=Schnarup-Thumby 5=Havetoftloit

 

 

 

karte

Telefon (04633) 94440
Telefax (04633) 944427

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.amt-mittelangeln.de
Homepage: www.gemeinde-mittelangeln.de
Homepage: www.mittelangeln.de

Öffnungszeiten:
Mo-Fr. 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Di. zusätzlich 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr


Aktuelle Meldungen

Wahlergebnisse Kommunalwahl 2018

(16.05.2018)

Die Wahlergebnisse der Gemeinde Mittelangeln, Gemeinde Sörup und Gemeinde Schnarup-Thumby werden bekanntgegeben.

[Wahlergebnis Gemeinde Sörup]

[Wahlergebnis Gemeinde Schnarup-Thumby]

[Wahlergebnis Gemeinde Mittelangeln]

Bestätigung Wahl Schiedsmann Gemeinde Sörup

(07.05.2018)

Bestätigung der Wahl des Schiedsmannes

und seines Stellvertreters

 

Nach erfolgter Wahl durch die Gemeindevertretung der Gemeinde Sörup sowie Bestätigung durch den Direktor des Amtsgerichtes Flensburg wird nachfolgend der Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk Sörup und sein Stellvertreter bekannt gegeben:

 

Schiedsmann:

Herr Peter Weber, Arkelspang 10a, 24966 Sörup

 

Stellvertretender Schiedsmann:

Herr Joachim Stark, Rothsand 6a, 24966 Sörup

 

Amt Mittelangeln, FD Bürgerservice

Fäkalschlammabfuhr Gemeinde Schnarup-Thumby u. Rüde

(26.04.2018)

 

B E K A N N T M A C H U N G

Der Amtsausschuss hat in seiner Sitzung vom 17.11.2016 den Beschluss über die Fäkalschlammab-fuhr für die Jahre 2017/2018 in den Gemeinden des Amtes Mittelangeln gefasst. Die Abfuhr wird von der Firma Ketelsen aus Leck durchgeführt.

Die Fäkalschlammabfuhr aus den Hauskläranlagen erfolgt in der Gemeinde Schnarup-Thumby in der Zeit vom

vom 07.05.2018 bis 15.05.2018

in der Gemeinde Mittelangeln

OT Rüde vom 16.05.2018 bis 30.05.2018

Der vorgenannte Zeitraum kann sich aus maschinentechnischen bzw. witterungsbedingten Gründen geringfügig verschieben.

Wichtige Hinweise:

Die Grundstückseigentümer werden darauf aufmerksam gemacht ihre Hauskläranlagen frei zugänglich zu halten. Erde, Kiesel, Blumenkübel usw. sind zu entfernen. Ist die Anlage abge-deckt oder aus anderen Gründen nicht zu öffnen bzw. abzufahren, sind die Mehrkosten für eine erneute Anfahrt der Firma von dem Grundstückseigentümer zu tragen.

Ihre Hauskläranlage muss für die Firma mit dem Absaugschlauch auf möglichst kurzem Weg erreich-bar sein. Die Abdeckung der Kläranlagen darf nicht schwerer als 65 kg sein.

Hält sich auf Ihrem Grundstück tagsüber niemand auf oder sind Sie für längere Zeit ortsabwesend, ist es wichtig Ihre Nachbarn über die Lage Ihrer Kläranlage zu informieren. Bitten Sie Ihre Nachbarn ge-gebenenfalls, sich von der ordnungsgemäßen Schlammabfuhr zu überzeugen.

Wenn Sie diese Hinweise beherzigen, leisten Sie gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur reibungslosen Abwicklung dieser Aufgabe, zu der die Gemeinde verpflichtet ist.

Treten während der Fäkalschlammabfuhr Beanstandungen oder Probleme auf, setzen Sie sich bitte umgehend mit dem FD IV Bauverwaltung des Amtes Mittelangelns in Verbindung

(Tel. 04633/9444-22). Reklamationen, die 14 Tage nach der Abfuhr erfolgen, können leider nicht mehr geprüft werden.

Amt Mittelangeln

Der Amtsvorsteher

FD IV - Bauverwaltung

ASF-Schadstoffmobil beginnt am 04. Mai 2018 mit Frühjahrssammlung

(19.04.2018)

Die Frühjahrssammlung des ASF-Schadstoffmobil beginnt am 04.05.2018.

http://asf-online.de

[ASF-Schadstoffmobil-Frühjahrssammlung]

Schöffen gesucht

(18.04.2018)

 

Schöffen gesucht

 

Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit von 2019 bis 2023 gewählt. Gesucht werden in der Gemeinde Sörup 7 und in der Gemeinde Mittelangeln 6 Frauen und Männer sowie eine Person in der Gemeinde Schnarup-Thumby, die am Amtsgericht und Landgericht als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen. Die Gemeindevertretung schlägt doppelt so viele Kandidaten vor, wie an Schöffen benötigt werden. Aus diesen Vorschlägen wählt der Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Haupt- und Hilfsschöffen.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Gemeinde wohnen und am 1.1.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d. h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d. h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen wie in der Anklage behauptet ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde.

Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen durch das Urteil. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte aufgrund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die öffentliche Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat.

Schöffen sind mit den Berufsrichtern gleichberechtigt. Für jede Verurteilung und jedes Strafmaß ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit in dem Gericht erforderlich. Gegen beide Schöffen kann niemand verurteilt werden. Jedes Urteil – gleichgültig ob Verurteilung oder Freispruch – haben die Schöffen daher mit zu verantworten. Wer die persönliche Verantwortung für eine mehrjährige Freiheitsstrafe, für die Versagung von Bewährung oder für einen Freispruch wegen mangelnder Beweislage nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben.

In der Beratung mit den Berufsrichtern müssen Schöffen ihren Urteilsvorschlag standhaft vertreten können, ohne besserwisserisch zu sein, und sich von besseren Argumenten überzeugen lassen, ohne opportunistisch zu sein. Ihnen steht in der Hauptverhandlung das Fragerecht zu. Sie müssen sich verständlich ausdrücken, auf den Angeklagten wie andere Prozessbeteiligte eingehen können und an der Beratung argumentativ teilnehmen. Ihnen wird daher Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt.

Interessenten bewerben sich für das Schöffenamt in allgemeinen Strafsachen (gegen Erwachsene) bis zum 31. Mai 2018 beim Amt Mittelangeln, Frau Vogeser, (Tel.: 04633/94 44 26). Ein Formular kann von der Internetseite des Amtes www.amt-mittelangeln.de oder www.schoeffenwahl.de heruntergeladen werden.

 

 

 

[Bewerbungsformular Schöffe-Strafsachen]

Breitbandzweckverband hat Netzbetreiber ausgewählt

(03.04.2018)

Weitere Informationen zum kostenfreien Glasfaseranschluss und die Vertragsauswahl gibt es hier:

Breitbandzweckverband Mittelangeln

[Breitbandzweckverband]

Schüler der Gemeinschaftsschule schulen Senioren

(15.01.2018)

Vor ungefähr drei Jahren lief das Projekt „Schüler schulen Senioren in Medien“ an der Struensee-Gemeinschaftsschule an. Das Thema „Lernen durch Engagement“ ist im Lehrplan verankert und Ingrid Towers (Informatiklehrerin) suchte Senioren, die sich individuell in Medien durch den Wahlpflichtkurs (WPU) Informatik schulen lassen wollten. Hr. Krabbenhöft (erst als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins und dann

als Vorstand des Seniorenbeirates) bot sich an, interessierte Senioren ausfindig zu machen. Leider waren Satrups Senioren noch sehr zurückhaltend. Erst zwei Jahre später fanden sich zehn Damen und Herren, die viele Fragen und auch etwas Mut mitbrachten. Mit diesem Artikel erhofft sich das Senioren- und Schulteam eine größere Resonanz, denn alle Beteiligten haben mit Freude viel dazugelernt. Die Schulung soll daher jährlich von dem aktuellen WPU 9 angeboten werden.

 

Den Gesamten Artikel finden Sie unten zum download.

[Schüler schulen Senioren]

Kommunalwahl 2018

(12.01.2018)

In dieser Meldung finden Sie die aktuellen Bekanntmachungen und Mitteilungen des Gemeindewahlleiters zur Kommunalwahl 2018 Gemeinde- und Kreiswahl) in den Gemeinden Schnarup-Thumby, Sörup und Mittelangeln. Die bisherige Bekanntmachung in den Bekanntmachungskästen bleibt weiterhin erhalten.

 

1. Bekanntmachung der Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen und Bekanntmachung der Wahlkreiseinteilungen

[Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen]

[Zugelassene Wahlvorschläge Gemeinde Schnarup-Thumby]

[Zugelassene Wahlvorschläge Gemeinde Mittelangeln]

[Zugelassene Wahlvorschläge Gemeinde Sörup]

Einzug von rückständigen Rundfunkgebühren

(08.09.2017)

Aus gegebenem Anlass teilt die Finanzbuchhaltung des Amtes Mittelangeln folgendes zum Einzug von rückständigen Rundfunkbeiträgen mit:

Werden fällige Rundfunkbeiträge auch nach einem Erinnerungsschreiben des Beitragsservice nicht beglichen, werden diese vom Norddeutschen Rundfunk mittels eines Beitragsbescheides festgesetzt. Wenn auch aufgrund des Festsetzungsbescheides und nach einer Mahnung keine Zahlung geleistet wird, wird der Zahlungspflichtige vom Beitragsservice unter Festsetzung einer weiteren Zahlungsfrist darüber informiert, dass die örtlich zuständige Vollstreckungsbehörde mit der Beitreibung der Forderung beauftragt wird.

Im Bereich des Amtes Mittelangeln ist der Amtsvorsteher des Amtes Mittelangeln die örtlich zuständige Vollstreckungsbehörde. Die Vollstreckungsangelegenheiten werden in der Finanzbuchhaltung (Amtskasse) bearbeitet. Erhält die Finanzbuchhaltung ein Vollstreckungsersuchen des Norddeutschen Rundfunks, ist sie per Gesetz an das Vollstreckungsersuchen des NDR gebunden. Die Vollstreckbarkeit der als bestandskräftig ausgewiesenen Forderungen wird seitens des NDR schriftlich bestätigt, eine Nachprüfung der Rechtmäßigkeit der Forderung erfolgt durch die Vollstreckungsbehörde daher nicht.

Dass die Vollstreckung der Rundfunkbeiträge aufgrund der Festsetzungsbescheide und der Vollstreckungsersuchen der Rundfunkanstalten an die zuständigen Vollstreckungsbehörden rechtmäßig erfolgt, hat der Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 08. Juli 2015 bestätigt (Az.: I ZB 64/14).

Materiell-rechtliche Einwendungen gegen die Forderung selbst können grundsätzlich nur außerhalb des Vollstreckungsverfahrens bei der Stelle geltend gemacht werden, die die Vollstreckung betreibt. Einwendungen sind daher an den Norddeutschen Rundfunk (AöR), vertreten durch den Intendanten, Rothenbaumchaussee 132, Hamburg c/o Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio, 50656 Köln zu richten.

Die Finanzbuchhaltung des Amtes Mittelangeln ist jedoch nach wie vor bemüht, bei Problemlösungen zwischen den Zahlungspflichtigen und dem Beitragsservice behilflich zu sein. Dies gilt insbesondere bei Mehrfachveranlagung innerhalb eines Haushaltes und bei der Befreiung von der Beitragspflicht wegen des Bezuges von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch.

Bevor es zur tatsächlichen Vollstreckungsmaßnahmen, z.B. einer Pfändung kommt, erhält jeder Zahlungspflichtige eine Vollstreckungsankündigung. Damit weitere Kosten vermieden werden können, sollte der Zahlungspflichtige spätestens jetzt den Rückstand ausgleichen, eine Ratenzahlungsvereinbarung treffen oder sich zwecks Klärung des Sachverhaltes an die Vollstreckungsbehörde wenden.

Amt Mittelangeln

Der Amtsvorsteher

-als Vollstreckungsbehörde-.

Finanzbuchhaltung